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Verhalten an der Unfallstelle

Nach einem Unfall ist es für alle Beteiligten wichtig, Ruhe und Übersicht zu bewahren, um weiteren, größeren Schaden zu verhüten. Entfernen Sie sich nicht unerlaubt von der Unfallstelle. Sie müssen neben strafrechtlichen Konsequenzen auch mit einem Regress der Versicherung von bis zu 5.000 EUR rechnen.

Europäischer Unfallbericht: www.unfallskizze.de

Unfallskizze anfertigen: www.unfallskizze.de

Weitere Infos: www.info-center-online.com

Halten Sie eine polizeiliche Unfallaufnahme für notwendig? Dann rufen Sie die Polizei unter 110 an!

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[pane title=“10 wichtige Punkte„]
1. Bewahren Sie Ruhe und verschaffen Sie sich eine Übersicht der Unfallstelle.
2. Sichern Sie die Unfallstelle ab.
3. Leisten Sie erste Hilfe.
4. Verständigen Sie falls nötig. Notarzt, Polizei und ggf. die Feuerwehr
5. Bleiben Sie an der Unfallstelle und helfen verletzten Personen.
6. Nehmen Sie Kontaktdaten aller am Unfall beteiligten Personen, sowie der Polizei und Zeugen auf.
7. Sichern Sie Beweise durch Fotos.
8. Skizzieren Sie den Unfallhergang.
9. Beauftragen Sie den Sachverständigen Ihres Vertrauens mit der Erstellung eines Gutachtens zur Beweissicherung.
10. Informieren Sie die Werkstatt ihres vertrauens.
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[pane title=“Maßnahmen am Unfallort„]
Unfallstelle absichern
Sichern Sie immer zuerst die Unfallstelle ab: Schalten Sie das Warnblinklicht ein und – falls die Unfallstelle nicht sofort geräumt werden kann – stellen Sie das Warndreieck in sicherer Entfernung auf (vor einer Kurve oder auf gerade verlaufenden Fahrbahnen mindestens 50 m). Danach rufen Sie Hilfe. Auf Autobahnen und vielen Bundes- und Landesstraßen stehen Notrufsäulen. Wenn eine Säule in der Nähe ist, benutzen Sie sie! Nur so ist die sichere Lokalisierung Ihres Standortes gewährleistet.

Grüne Karte bei Unfällen im Ausland
Bei Unfällen im Ausland verlangt die ausländische Polizei oft noch den Versicherungsnachweis über die sogenannte „Grüne Karte“. Prüfen Sie deshalb vor Reiseantritt das Vorhandensein und die Gültigkeit Ihrer „Grünen Karte“. Diese Erhalten Sie bei Ihrem Versicherer.

Europäischer Unfallbericht
Fertigen Sie in jedem Fall ein Unfallprotokoll, das sowohl vom Schädiger als auch vom Geschädigten unterschrieben wird. Verwenden Sie dazu am besten den so genannten Europäischen Unfallbericht, damit Sie in der Hektik nichts vergessen. Sie erhalten den Europäischen Unfallbericht bei Ihrem Versicherer. Auch im Ausland wird Ihnen der Europäische Unfallbericht wertvolle Dienste leisten. Vielfach wird der Unfallgegner über einen in seiner Landessprache abgefassten und identisch aufgebauten Unfallbericht verfügen. Fragen mit demselben Inhalt sind dann auch identisch nummeriert. So wissen letztendlich alle Unfallbeteiligten, was sie unterschreiben. Die Unterschrift im Unfallbericht stellt kein Schuldanerkenntnis dar! Schildern Sie den Unfallhergang; überlassen Sie aber die rechtliche Beurteilung der Versicherungsgesellschaft.
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[pane title=“Falls kein Unfallbericht zur Hand, notieren Sie unbedingt:„]
– Amtliches Kennzeichen. Namen und Anschriften der beteiligten Fahrer. Lassen Sie sich die Ausweispapiere zeigen.

– Versicherungsgesellschaft und Nummer des Versicherungsscheins; verlangen Sie Unterlagen. Sind die Daten einmal nicht zu ermitteln, hilft der Zentralruf der Autoversicherer für Schäden im Inland weiter. Unter der Rufnummer (01 80) 25 0 26 können Sie rund um die Uhr die Versicherungsgesellschaft Ihres Unfallgegners erfragen.

– Ort und Zeit des Unfalls.

– Namen und Anschriften von Unfallzeugen.

– Zeichnen Sie eine Unfallskizze. Fotografieren Sie nach Möglichkeit die Unfallstelle von verschiedenen Standpunkten aus. Geben Sie kein Schuldanerkenntnis ab. Ist das gegnerische Fahrzeug im Ausland zugelassen, so fragen Sie nach der Grünen Versicherungskarte. Für Fahrzeuge aus EU- und einigen anderen Ländern muss sie allerdings nicht mehr mitgeführt werden. Der Versicherungsnachweis ist häufig an der Frontscheibe aufgeklebt.
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[pane title=“Unfallaufnahme ohne Polizei?„]
Die Polizei kommt in den meisten Bundesländern auch zu einem so genannten Bagatellunfall, wenn sie gerufen wird. Sie müssen sich aber dann auf eine lange Wartezeit einstellen.

Sie sollten deshalb wissen: Ihr Versicherer verlangt in diesen Fällen für die Schadenregulierung keine polizeiliche Unfallaufnahme! Auch die Polizei führt bei Bagatellschäden nur eine vereinfachte Sachverhaltsfeststellung ohne Beweisaufnahme durch.
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